Wasser ist auch im Kongo ein kostbares Gut, zumal wenn es nicht direkt vor Ort aus einem Fluß verfügbar ist oder wenn das Flusswasser sich als Trinkwasser nicht eignet. Für unsere Schule in Quinze gab es bislang keine Wasserversorgung. Das Wasser musste von einem entfernten Fluss hergeholt werden.
Hygiene bei 100 Anwesenden
Das Thema Hygiene wird bei 100 anwesenden Lehrern und Schülern immer dringender. Bislang konnte Wasser nur in Eimern bereitgestellt werden. Mit der Planung für den Bau einer Toilettenanlage wurde auch der Entschluss getroffen, die Versorgung mit Wasser sicherzustellen.
Brunnenbau
Ein Brunnen auf dem Schulgelände soll die hygienischen Bedingungen verbessern. Zudem können nun die Dorfbewohner dort Wasser holen und haben einen direkten Nutzen. Natürlich wird auch der Brunnenbau durch Arbeiter vor Ort mit den Hilfsmitteln und Vorgehensweisen wie sie dort üblich sind durchgeführt. Einfach gesagt: das Loch muss gebuddelt werden, von Hand!
Inzwischen ist der Brunnen schon recht tief gegraben, doch Wasser wollte sich noch nicht einstellen. Bis zum Eintreffen eine Brunnenbauexperten wurde das weitere Ausschachten aus Sicherheitsgründen gestoppt. Hier ein Blick in den aktuellen Schacht:
Wie es weitergeht? Wir warten auf den Expertenrat und entscheiden dann, ob mit konventionellen Mitteln ein Brunnen gebaut werden kann oder ob wir in diesem Fall nicht doch auf westliche Technik zurückgreifen. Der Nachteil wäre, dass Reparaturen nur von Fachleuten durchgeführt werden könnten und wir auf deren Ankunft immer warten müssten. Darum wäre ein “normaler” Brunnen besser für das Dorf und die Menschen.
Ich informiere Euch, sobald ich Neuigkeiten habe.
